Akrotiri

Akrotiri ist vor allem durch seine Ausgrabungsstätten bekannt. Allerdings befindet sich die Ausgrabungsstätte direkt am Strand, während das Dorf Akrotiri etwa 1 km von der Küste entfernt am Hang liegt.

Oberhalb von Akrotiri befindet sich die mittelalterliche Burg La Ponte. Die Burg war in der Hand der Venezianer bis sie 1617 von den Türken erobert und weiter verwendet worden ist. Die Burg ist seit einem schweren Erdbeben 1956 nur noch eine Ruine.

1967 wurde die prähistorische minoische Siedlung entdeckt. Der Archäologe Marinatos entdeckte Akrotiri unter einer dicken Bimsstein- und Ascheschicht. Die Einwohner scheinen nach den ausgegrabenen Teilen des Ortes einen enorm hohen Lebensstandard gehabt zu haben. Auch das technische Können der Bewohner scheint enorm gewesen zu sein.

Die Bewohner sind noch vor dem Ausbruch des Vulkans um 1600 v. Chr. geflohen. Wenn du dich für den archäologischen Ort interessierst, lohnt sich ein Besuch der Ausgrabungen. Mehr über die Geschichte und die Funde erfährt man im archäologischen Museum in Fira.

Wen du auf Santorin Stille suchst, bist du in Akrotiri genau richtig. Mit Booten kann man zu den Stränden der Südwestküste, den Red Beach oder den White Beach, fahren. Weiter in Richtung Südwesten am Kap Akrotiri steht einsam und verlassen der Leuchtturm Faros. Er eignet sich sehr gut für stimmungsvolle Fotografien. Am besten fährst du ganz früh los für einsame Momente oder du nutzt das Licht des späten Tages wie es viele andere auch tun.